Rezension „Keiner weiß von uns“

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Buchtitel: Keiner weiß von uns
– Band 2 der Keiner-Reihe –
Autorin: Jana von Bergner
Genres: Liebesroman, Literatur
Verlag: Jana von Bergner
Erscheinungsdatum: 09.07.2018
Seiten: 324
Formate: Taschenbuch 11,90 €, E-Book 3,99 €
Amazon

Wer sich für meine Rezension zu dem ersten Teil „Keiner trennt uns“ interessiert, kann hier gerne vorbei schauen. ❤

Über die Autorin

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Quelle: Jana von Bergner

Jana von Bergner arbeitete acht Jahre für einen großen deutschen Zeitungsverlag, bevor sie in ihrer Elternzeit den Traum vom ersten eigenen Roman verwirklicht hat. Mittlerweile arbeitet sie als Vollzeit-Autorin und lebt mit ihrem Sohn und ihrem Hund nördlich von Hamburg.

Bisher sind von ihr erschienen:

Zwischen zwei Brüdern, Für die Liebe und das Leben, Casting Fever, Soap Fever, Keiner trennt uns, Keiner weiß von uns

In Planung:

»Keiner glaubt an uns« (Herbst 2018)

Inhalt

Keiner weiß von uns
Quelle: Amazon

Nach dem schweren Schicksalsschlag den Emma und ihre Geschwister erleiden mussten, hat Emmas große Schwester Hanna die Vormundschaft übernommen. Sie versuchen noch damit klar zu kommen. Emma versucht aber stark zu bleiben und sich ihre Trauer nicht anmerken zu lassen. Sie kämpft weiterhin für ihren Traum eine Schauspielerin zu werden. Wenn auch nur in der Schule, in der Theater AG.

Aber nicht nur das zieht sie zur Theater AG, auch Julian, ihren Lehrer. Der 12 Jahre älter ist als sie. Aber nicht nur das Alter ist eine Barriere, denn sie ist seine Schülerin und er ihr Lehrer. Ihre Beziehung ist verboten. Aber hält die beiden das wirklich auf? Können sie zusammen sein?

Sie werden auf die Probe gestellt, denn es passiert etwas, womit beide nie gerechnet hätten.

Meine Meinung

Keiner weiß von uns zitat1

Auch diesen Teil durfte ich dank Jana als Rezensionsexemplar lesen. Ich danke dir so sehr dafür. Ich war so gespannt auf diese Geschichte, weil mir Band 1 ja schon mega gefallen hatte.

Cover

Ich finde das so schön, wenn Cover aufeinander abgestimmt sind und zu dem vorigen Teil passen. So auch hier. Ich liebe die Covers dieser Reihe einfach.

Geschichte

Die Geschichte nimmt schnell Fahrt auf und es passiert etwas, womit ich nicht gerechnet hätte. Das mich über der kompletten Geschichte aber auch nur semi-optimistisch gestimmt hat. Ich möchte da jetzt auch nicht Spoilern oder so. Aber wenn es in einer Geschichte um ein junges Mädchen geht, finde ich so eine Wendung nicht sehr passend.

Ich finde es bedarf aber auch sehr viel Mut eine Liebesgeschichte über einen Lehrer und seine Schülerin zu schreiben. Das kann schnell nach hinten losgehen. Das war hier aber überhaupt nicht der Fall. Die Geschichte war einfach total schön mit zu verfolgen, was als nächstes passiert und ob die beiden eine Zukunft haben.

Protagonisten

Ich fand Emma schon in Band 1 total sympathisch und habe mich riesig gefreut ihre Geschichte zu lesen. Emma ist so ein aufgewecktes und optimistisches junges Mädchen, das immer das Beste aus allem macht. Trotz ihrer 16 Jahre, ist sie für ihr Alter wirklich reif. Spricht über ernste Themen zum Beispiel über Mobbing.

Julian hingegen habe ich eher als kindisch und unreif empfunden, sein Verhalten konnte ich in vielen Situationen überhaupt nicht nachvollziehen, wenn man bedenkt das er fast 30 Jahre alt sein soll. Ebenfalls hatte ich das Gefühl das immer mehr Emma den Part des Erwachsenen übernommen hat. Sie hatte immer die rettende Idee, immer das Ziel vor Augen. Julian war eher zurückhaltend und hat sie lieber machen lassen. Das finde ich nicht sehr attraktiv an einem Mann, er sollte sich schon durchsetzen können. Deswegen konnte ich ihm nicht so wirklich Sympathie entgegenbringen. Was mich beim Lesen dann auch etwas gestört hat.

Schreibstil

Der Schreibstil gefiel mir wie schon im Band 1 „Keiner trennt uns“ wirklich gut. Leicht und klar geschrieben. Ebenfalls benutzt Jana von Bergner eine einfache Sprache ohne viele Fachbegriffe zu nutzen, die man dann gefühlt erst nachschlagen müsste. Dadurch war es wirklich sehr angenehm die Geschichte zu lesen.

Auch hier wurde aus zwei Perspektiven geschrieben. Dieses mal aus der Sicht von Emma und Julian. Das gefällt mir in Büchern immer total gut, da man so noch einen viel tieferen Einblick in die Geschichte bekommt und in die Gefühlswelt der Protagonisten.

Ende

Das Ende war für mich einfach zu perfekt. Wie im Märchen, es fehlt nur noch der bekannte Satz und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage. Das fand ich etwas schade, klar wollte ich, dass Emma ein Happy End bekommt, aber irgendwie hat mich dieses Ende nicht ganz überzeugen können.

Fazit

Ein wirklich schönes Jugendbuch mit einer berührenden Geschichte, die eine ungewöhnliche Handlung nimmt. Schön, spannend, anders. Mir hat das Buch gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen.

Ich freue mich jetzt schon wirklich auf den dritten Teil der „Keiner-Reihe.“ Diesmal wird es um Pias Geschichte gehen. „Keiner glaub an uns“ erscheint voraussichtlich im Herbst 2018.

Keiner weiß von uns zitat2

Bewertung:

4 Sterne

Ebenfalls ist meine Rezension zu Keiner weiß von uns von Jana von Bergner auch auf Lovelybooks und Amazon. Auch da könnt ihr gerne vorbei schauen, würde ich mich sehr drüber freuen.

Euch noch einen schönen Sonntag. ❤

Eure

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